Projekte


Online-Kulturaustausch mit der Partnerstadt Hiroshima

Pünktlich mit dem neuen Jahr haben wir zusammen mit unserem Partnerverein in Hiroshima sowie der IYCPF ein neues Projekt gestartet. Einmal im Monat treffen wir uns, um uns mit Aktuellem, kulturellen Themen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

 

Das nächste Treffen ist am 25. September 2022 um 10 Uhr.

 

Den Hauptfokus wollen wir dabei auf die folgenden Themenblöcke legen:

 

  • Lifestyle: Das Leben in Deutschland und Japan
    In interkulturellen Teams möchten wir zeigen, wie sich der Alltag in beiden Ländern gestaltet. Mit Präsentationen und Online-Workshops sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Themen wie u. a. Lifestyle, Familie und Reisen gezeigt werden.
  • Informationsaustausch:
    Wir sprechen kurz über aktuelle Themen, die seit dem letzten Treffen in Deutschland und Japan relevant waren und teilen kulturelle Hintergründe und persönliche Eindrücke.
  • Friedensarbeit:
    Für die Friedensarbeit starten wir in verschiedenen Gruppen mit einer Kennlernphase und einem persönlichen Austausch. Auf dieser Grundlage wollen wir Friedensthemen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und in kleinen Projektarbeiten präsentieren.
  • Kinder- und Jugendaustausch:
    In diesem Themenbereich wollen wir nicht nur kurz die Geschichte und weitere Pläne für den Kinder- und Jugendaustausch vorstellen, sondern auch eine Plattform geben, um über das Leben und Erfahrungen während eines Austauschs zu berichten. Voraussichtlich werden wir auch Aktivitäten mit Bezug zu aktuellen kulturellen Ereignissen vorbereiten.

Für Mitglieder und interessierte Personen, gern auch Nichtmitglieder.


Anmeldung erbeten und erforderlich an:
per E-Mail unter:
freundschaftskreis@hannover-hiroshima.de
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen und den Skype-Account zugesandt.

September (25.9.) 2022

nachdem wir den August aufgrund der Ferienzeit ausfallen lassen haben, gab es am heutigen Sonntag wieder Jede Menge Neues für die 17 Teilnehmer zu berichten.
So gab es einen Bericht über das diesjährige Vorbereitungstreffen für das "Youth for Future" Camp in 2023.
Von japanischer Seite gab es unter Anderem einen Bericht über Tierschutz in Japan und die Unterschiede im dazu in Deutschland.
Baumkuchen und Stollen in Deutschland, deren Herstellung und die verschiedensten Variationen ließen allen Teilnehmern das Wasser im Munde zusammen laufen.
Der nächste Brettspielebericht eines Teilnehmers stand an. Gloomhaven war das Spiel über das berichtet wurde. Alle sind schon auf die weiteren Brettspieleberichte gespannt. Lieblingsspiele der Teilnehmer des Austausches.
Dann gab es noch einen kurzen Appetizer für die Spielemesse Anfang Oktober über die dann im Oktober detallierter berichtet wird und einen Ausblick über die nächsten größeren Präsentationen im Oktober und November. Lasst Euch überraschen.
Vielleicht gibt es ja auch mal wieder einen Haiku im Oktober.

Juli (31.7.) 2022

Im August fällt ein Onlinetreffen aus. Darum haben am 31.07.22 ein Weiteres in diesem Monat organisiert.

So gab es einen allgemeinen Vorbericht über das Maschseefest, wobei ein Besucherbericht im Septembertreffen folgen wird.

Die Verleihung der Stadtplakete an den Freundschaftskreis stieß in Hiroshima ebenso auf reges Interesse.

Dann berichtete Hiroshima über Friedensarbeit an den Schulen und das am Gedenktag, den 6.8., (dieses Jahr ein Samstag) alle Kinder in Hiroshima an Schulprojekten teilnehmen.

Ein etwas längerer Vortrag handelte über ein Hobby unseres Mitglieds. LARP! Was ist das, welche Unterschiede gibt es zum Cosplay und welche Genres/Locationens werden bespielt in Deutschland. Ein Video rundete den Vortrag ab. Hier gab es doch einige Überraschngen auf japanischer Seite. So etwas war ihnen nicht bekannt und es wurde erst einmal gegoogelt, ob es in Hiroshima und Umgebung etwas ähnliches gibt.

Zum Schluß der Veranstaltung gab es einen Vortrag über Blaubeeren. Wilde und Gezüchtete, was man damit alles machen kann. Wo die Standorte sind um sie gut zu finden und vieles mehr über das Thema Blaubeeren.

Juli (3.7.) 2022

Zum Treffen am 3.07. haben wir damit gestartet, unser Sommerfest zu präsentieren. Dieses fand am 26.06. statt. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie viele Menschen in Hannover der japanischen Kultur folgen und auch Aktivitäten anbieten. Am selben Wochenende fand auch der Hannover-Tag in Hiroshima statt und wir konnten uns einige Eindrücke von der Veranstaltung ansehen, wie z. B. eine Zeitleiste mit Bildern über die Entwicklung der Städtepartnerschaft und bewegende Live-Musik. Danach haben wir uns die gesammelten Haiku-Werke unserer Mitglieder angehört. Unsere deutschen Mitglieder haben sich nicht nur mit deutschen, sondern auch japanischen Haikus beteiligt. Die japanischen Mitglieder haben sich spontan dazu entschieden, einige Haikus auf Japanisch zu verfassen. Wir werden Haikus wahrscheinlich auch weiterhin in das Programm aufnehmen.

Im Anschluss haben wir uns mit Berufen in Japan und Deutschland beschäftigt. Im Vergleich zu sehen, wie viel die einzelnen Berufsgruppen verdienen, war spannend und gleichzeitig haben wir z. B. Erfahren, dass eine Ausbildung für Restaurants und Bäckereien nicht benötigt wird und es manche Berufsspezialisierungen einfach nicht gibt.

Mai 2022

 

An dem heutigen Sonntag wurde gestartet mit einem Bericht über das Kirschblütenfest Im April bei uns in Hannover. Gezeigte Impressionen vom Fest und eine Berichterstattung untermalt mit Zahlen und Fakten rundeten den Bericht ab.


Der nächste Themenblock waren Brettspiele. Auf japanischer Seite startete ein Mitglied mit einem Bericht seiner Lieblingsspiele. Es waren bemerkenswert viele Spiele dabei, die auch auf deutscher Seite bekannt sind, wie zum Beispiel „Monopoly“, „Splendor“, „Dominion“, oder auch „Die Siedler von Catan“. Desweiteren wurde über einen Brettspieletreff in Hiroshima berichtet. Es folgte ein Bericht von deutscher Seite über Spiele mit japanischen Hintergrund welche gerne in Deutschland gespielt werden. Welches da sind „Edo“, „Jobako“, „Machi Koro“, „Tokaido“, um nur einige zu nennen. Als Lieblingsspiel wurde „Zug um Zug“ präsentiert, welches auch schon mit Jugendbesuch auch Japan gespielt wurde.


Abschluss fand die Veranstaltung mit einem Bericht von japanischer Seite. Zum einen waren dies Präsentationen über Hannover, wie Hannover in Hiroshima präsentiert wird und es folgte dann noch ein Bericht vom Hannover-Fest in Japan.


Zum Ende wurden Haikus der Mitglieder präsentiert zum Thema Frühling. Es werden weitere Haikus zu den nächsten Treffen gesammelt.

 

April 2022

 

In das heutige Treffen sind wir mit einem kleinen Bericht über einen Japanaufenthalt in Verbindung mit WWOOF gestartet. Während eines Working Holidays kann man nicht nur Reisen oder in japanischen Firmen arbeiten. Es gibt auch die Möglichkeit, Erfahrungen auf japanischen Bio-Farmen zu sammeln. Es ging so zum Beispiel um die Arbeit auf einer Reis- und Orangenfarm und auf einer Teefarm. Das Bauernleben auf dem Land ist sehr anders als in den großen Städten, die man als Tourist häufig besucht. Besonders die natürliche und entspannte Atmosphäre in den Feldern und die supernetten Gastgeber sind es auf jeden Fall wert.

 

Danach ging es weiter mit Hiroshima-Okonomiyaki – eine der bekanntesten Spezialitäten aus Hiroshima. Zubereitet werden sie auf einer heißen Platte (Teppan) und bestehen aus einer dünnen Teigschicht auf der Weißkohl, Sojasprossen, Nudeln, Schweinebauch und Ei gestapelt werden. Dann wird das Ganze mit Okonomiyaki-Soße (eine süßsalzige Soße auf Fruchtbasis) bestrichen und Algenflocken und Mayo darauf verteilt. Hiroshima hat übrigens auch die höchste Dichte von Okonomiyaki-Restaurants und auch ein Okonomiyaki-Mura, ein Gebäude mit verschiedenen Restaurants. Anhand einer kleinen Umfrage (15 Personen) wurde gezeigt, dass fast alle Befragten alle diese Art von Okonomiyaki möchen und sie auch mindestens einmal in der Woche essen.

 

Anschließend haben wir die persönliche Geschichte von einem deutschen Vereinsmitglied gehört, und darüber, wie das Interesse für die Japanische Kultur und Kimonos geweckt wurde. Wir haben erfahren, dass man auch in Deutschland dieses Hobby und Interesse verfolgen kann, ob durch Kimono-Kurse oder Kimono-Lehrer, die hier ansässig sind. Wir haben auch gesehen, dass man mit dem Tragen nicht auf besondere Anlässe warten muss, sonders es auch in den Alltag einbinden kann.

 

Zusätzlich zu den Vorträgen wurden die nächsten Themen besprochen – zum Einen, den Vergleich von Berufen in Deutschland und Japan. Zudem sind eine Haiku-Sammlung und das Thema Spiele geplant.

 

März 2022

In der Online Konferenz wurde nach eine ausführlichen Begrüßung unser Kunstprojekt für die Ukraine vorgestellt. Siehe dazu auch "Projekte => Bilder für den Frieden".

 

Es folgte ein Bericht über das Mädchenfest (Hinamatsuri) und Verkaufsautomaten in Japan. Wie werden diese Automaten bedient, was für Produkte gibt es und vieles mehr. Sehr interessant waren die Fertig-Ramen, die schon nach 1 Minute heiß aus dem Automaten kommen. Ansonsten lassen diese Automaten keine Wünsche offen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

 

Ein japanischer Schüler stellte seine favorisierten Animes vor und führte dabei auch durch eine umfrage auf deutsche Seite. Welche Animes mögen die deutschen Teilnehmer des Meetings und warum. Es wurden Zahlen ubnd Fakten der japanischen Animeindustrie bekanntgegeben und die verschidensten Zeichen-/Animestile.

 

Der nächste Vortrag von japanischer Seite aus war von einem Studenten. Er berichtete über das Studentenleben an seiner Universität.

 

Nun folgte der erste Teil eines Gemeinschaftsprojektes. Geplant ist im Juli die gleiche Berufsbilder direkt zu vergleichen. Heute standen die Vorabinformationen an. Welche Berufe sollen es sein und welche Daten sollen verglichen werden. So werden im Juli verglichen: Zahnarzt, Tischler, Polizist und einiges mehr. Das ganze unter den Gesichtspunkten: Ausbildung, Gehalt, Aufstiegsmöglichkeiten, Fortbildungen.


Das Meeting wurde von einem deutschen Teilnehmer abgeschlossen über ein Bericht seines ersten Japanaufenthaltes 2006-2007.

Februar 2022

Begonnen haben wir die Februar-Runde dieses Mal mit einem Video zum Neujahrs-Bogenschießen des Kyudo-Vereins in Hannover. Neben Eindrücken zum zeremoniellen Schießen und Wettschießen haben wir auch mehr über den Unterschied zum westlichen Bogenschießen erfahren.
Weiter ging es mit einem kleinen Vortrag zum Studieren und Studentenleben in Japan. Wir haben einerseits gehört, dass es drei verschiedene Möglichkeiten gibt, an eine Uni zu kommen – und ja, alle beinhalten Prüfungen. Über die Hälfte aller Studis nehmen dabei an allgemeinen Zulassungstests teil. Das Studium geht in Japan durchschnittlich ein Jahr länger als in Deutschland und kostet mehr. Im Gegensatz zu hier, müssen auch an öffentlichen Unis Semestergebühr gezahlt werden.
Anschließend haben wir wieder einen Beitrag zum Leben in Deutschland gehört – dieses Mal zum Berufsleben bzw. zu den Abgaben, die Arbeitnehmer zu leisten haben. Es ging einerseits um Lohnsteuern und wie sie abgerechnet werden. Auch Kirchensteuern waren ein Thema, wie auch der Solidaritätszuschlag. Es war interessant zu erfahren, woher diese stammen und wofür sie eingesetzt werden.
Dann haben wir eine kleine Reise durch eine deutsche Schule gemacht und mehr über das aktuelle Schülerleben in Deutschland erfahren. Dies umfasste neben persönlichen Eindrücken auch einen virtuellen Rundgang durch eine IGS.
Zum Abschluss gab es dieses Mal eine kleine Bildersammlung zum Valentinstag – mit all seinen Leckereien und Präsenten. Es ging aber auch um ernstere Themen, so wurde auch auf Bewegungen gegen häusliche Gewalt aufmerksam gemacht.
Alles in allem war es auch dieses Mal wieder eine sehr schöne und informative Runde.

Januar 2022

Am 23.01. 2022 war das erste Treffen des Jahres, indem wir mit ein paar Neuigkeiten über die Coronasituation in Deutschland gestartet sind. Von japanischer Seite haben wir erfahren, wie es an einer japanischen Schule zu Schulfesten aussieht – ob Sportfest, Friedensfest oder allgemeines Schulfest, alle sind beteiligt und es lädt zum Besuchen ein.

Als nächstes ging es mit Informationen zum deutschen Rentensystem (gesetzliche, private und arbeitgeberfinanzierte) und Mitarbeitervertretungen. Anscheinend müssen auch in Japan die Menschen immer länger arbeiten. Wir freuen uns schon darüber, mehr über das Arbeitsleben in Japan zu erfahren und was danach kommt.

Als nächstes haben wir einige Fragen und Ideen für die Retrospektive besprochen und auch neue Formate und mögliche Aktivitäten gesammelt, an denen wir arbeiten wollen. Darunter sind unter anderem Videos, Interviews und gemeinsame Projekte.

Zum Abschluss haben wir wieder einige Impressionen zum Jahresende und Anfang, mit Neujahrsbräuchen, Horoskopen und Natur im Winter. Von Hiroshima wurde auch vom Schreinbesuch, Osechi-Küche und Zori berichtet.

Dezember 2021

Am 19.12. fand das abschließende Meeting für das Jahr statt.
Gestartet haben wir mit dem Informationsaustausch. Aus Japan kamen verschiedene kleine Themen, so über Bokurano Machi und Weihnachten (Illuminationen, geschmückte Bahnen) sowie Neujahrstraditionen. Auf deutscher Seite ging es ebenfalls um Weihnachten, diesmal mit einem Fokus auf den traditionellen Weihnachtsdekorationen und deren Geschichte, zum Beispiel zum Weihnachtsbaum, Pyramiden, Adventskranz und anderen. Danach folgte ein kleiner Exkurs zu Berlinern (Gebäck), die regional auch gern zu Silvester gegessen werden. Es war spannend zu sehen, wie sie hergestellt werden und wie viele Namen es dafür gibt. Zum Abschluss gab es wieder eine schöne Reihe von Adventsbildern, von Weihnachtsmärkten in der Region, Adventsschmuck, Nikolaus und natürlich Weihnachtsessen.

November 2021

Das 20.11. Meeting startete mit dem Informationsaustausch zu den folgenden Themen:
    • das Blühen der Heide
    • die aktuelle Corona-Situtation in Deutschland und
    • Mizuhiki, traditionelle Papierbänder u. a. für Geldgeschenke, Glückwünsche etc.
Danach ging es direkt weiter mit einigen Impressionen über das Wandern rund um Hannover, im Deister und auf dem Brocken. Es gab zudem auch einen kleinen Rückblick auf das Projektjahr, mit einer Zusammenfassung über besprochene Themen und Anregungen für den weiteren Verlauf.
Abgeschlossen haben wir das Meeting mit Herbstimpressionen aus Deutschland, mit typischen Getränken, Essen, Halloween etc.

Oktober 2021

Gestartet sind wir am 24.10. mit Informationen zu den aktuell in Japan laufenden Wahlen in Japan.
Danach ging es direkt weiter mit einer Präsentation der Lifestyle-Plattform zum Wohnen in Deutschland . Dabei haben wir die Art zu Leben besprochen, u. a. :
    • in eigener Wohnung
    • im betreuten Wohnen
    • in Wohngemeinschaften für Rentner
    • im Altersheim
    • im Ausland
    • in Mehrgenerations-Häusern
Als Erweiterung zu Wohnungen gibt es in Deutschand auch Schrebergärten, von denen wir auch einige Eindrücke gesehen haben. Zudem haben wir etwas über die Migration von Ost nach West erfahren.
Von japanischer Seite haben wir entsprechend etwas über das Leben und Wohnen in Hiroshima gehört. Weiterhin wurden die Stadtentwicklung, Vorstädte und ländliche Gebiete um Hiroshima, sowie das Wohnen in der Stadt selbst vorgestellt, mit Informationen über Wohnungspreise und verschiedene besondere Gebäude.
Zum Abschluss des Meetings haben wir eine schöne Sammlung von Eindrücken über das Dorfleben in der Nähe von Hannover gesehen, wie zum Beispiel Bauernhöfe, Tiere und die Landschaften.

Juli 2021

  • Informationsaustausch
    Im Julitreff stand im Informationsaustausch japanisches Geld im Mittelpunkt – es sind seit Kurzem nämlich neue Geldscheine im Umlauf. Auch dieser Satz Geldscheine zeigt wieder wichtige Persönlichkeiten Japans: Eiichi Shibusawa, Tsuda Umeko and Shibasaburo Kitasato. Diese haben die japanische Gesellschaft vorangebracht, sei es im sozialen, wissenschaftlichen oder politischen Bereich. Desweiteren haben wir ein Video Hiroshima Salon von Frau Sachiko Hara gesehen. Das Video zeigte Interviews mit dem früheren Oberbürgermeister von Hannover HerbertSchmalstieg, der die Geschichte der Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Hiroshima erzählte und wie sich die erstenJahre der beginnenden Partnerschaft gestaltet haben, sowie über die gemeinsame Arbeit im Jugendaustausch und Friedensarbeit.
  • Lifestyle
    Den Rest des Treffens füllte eine sehr ausfühliche und abwechslungsreiche Präsentation des Lifestyle-Teams, das das Thema Reisen vorgestellt hat. Wir haben angefangen mit der Geschichte des Reisens in Deutschland, von den ersten Reisen mit dem Auto nach Italien, über den Hippy Trail nach Indien und die Partystrände in Mallorca. Ein schönes Extra waren die persönlichen Erlebnisse, die mit vielen Bildern untermalt wurden.
    Danach folgte eine Vorstellung von Kreuzfahrten, die auf ihre vielfältige Art, bei den Deutschen sehr beliebt sind. Neben allgemeinen Infos über die Industrie selbst, wurden uns die verschiedenen Arten gezeigt, un es wurde auch auf die Nachteiler solcher Reisen Eingegangen.
    Als nächstes wurden wir zum Camping mitgenommen – von den Anfängen bis zu den persönlichen Campingausflügen einiger deutscher Teilnehmer gab es Einblicke in diese Form des Reisens. Highlight war dabei eine Montage, die uns einen Ausschnitt der Reisen zeigte und viel Lust auf mehr gemacht hat. Abschließend haben wir noch etwas mehr über alternative Übernachtungsarten erfahren, u. a. Couchsurfing und AirBNB. Diese haben eine sehr viel stärkere gemeinschaftliche Basis, die auf der entsprechenden Community basiert. Der kulturelle Austausch steht dabei oft im Mittelpunkt, also mehr als nur reines Übernachten. Auch hier haben wir nicht nur die Anfänge kennengelernt, sondern auch die aktuellen Entwicklungen und die Vor- und Nachteile, die eine solche Reiseform hat.
    Alles in allem war es ein sehr umfassender und gleichzeitig persönlicher Einblick in das Reisen, erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln.

Juni 2021

  • Informationsaustausch
    Im Juni hatten wir wieder 2 Themen, die vorgestellt wurden. Angefangen haben wir mit einem kleinen Einblick in Bier und Biergärten – angefangen mit der Geschichte bis hin zu besonderen Biergärten in Hannover und dem typischen Essen. Es gibt übrigens auch Biergärten in Japan – von denen ebenfallls einige vorgestellt wurden.
    Der zweite Teil des Informationsaustauschs wurde von einer Familie aus Hiroshima übernommen. Diese ist seit 1986 Teil des Hannover-Hiroshima-Austauschs und hat dadurch viele schöne Erfahrungen sammeln und Freunde finden können. Es gab auch einen kurzen Statusbericht über die Corona-Situation in Hiroshima. Zum 20. Juni wurde der Notzustand aufgehoben und die Impfkampagne an Universitäten gestartet. Die Vorbereitung der Olympischen Spiele ist ebenfalls voll im Gange und auch in den Medien sind die Olympischen Spiele ein wichtiges Thema.
  • Jugendaustausch
    Dieses Mal hat der Bereich Kinder- und Jugendaustausch, ein neues Konzept für die zukünftige Arbeit in diesem Bereich vorgestellt. Dieses umfasste zum Beistpiel eine verstärkte Vernetzung der Gastfamilien und Gästen, das Vorstellen und aktuelle Infos der Partnerstädte während der Pandemie und darüber hinaus teilen und eine stärkere Ansprache zukünftiger Interessenten und Teilnehmer. Es gab viele Ideen für weitere Aktivitäten wie einen Blog zum Erfahrungsaustausch und Kennenlernen vor einem Austsuch, für Austauschprogrammen und der Planung von Delegationen. Das Konzept soll nun weiter verfeinert werden, um die nächsten Schritte zu planen.
  • Friedensarbeit
    Die Familiengeschichte war in den letzten Wochen das Thema der Sparte Friedensarbeit. Alle Gruppenteilnehmer haben sehr persönlich Eindrücke und Erfahrungen mit dem 2. Weltkrieg, Flucht und Migration geteilt. Über die Weltkarte verteilt konnten wir die Wege der Familien nachverfolgen – mit Stationen in der UdSSR, Japan, über Polen und Deutschland. Es hat sich herausgestellt, dass im Krieg auch oft auch auf entgegengesetzten Seite gegeneinander gekämpft wurde. Umso mehr war es ein wichtiges Zeichen, dass wir trotz dessen als Freunde nun gemeinsam für den Frieden eintreten können.

Mai 2021

  • Informationsaustausch
    Im Mai hatten wir gleich 3 Themen zum Informationsaustausch. Zum Ersten haben wir gelernt, wie Coronatests in Apotheken durchgeführt werden und welche Testmethoden es gubt. Es war sehr spannend zu sehen, wie eine Teststation im Inneren funktioniert.
    Das zweite Thema war die Geschichte der „Alten Bult“, bei der sich der Hiroshima Gedenkhain befindet und jedes Jahr ein Hanami stattfindet. Aufgrund der Pandemie konnte dieses leider dieses nicht offiziell stattfinden, aber man konnte dennoch allein oder zu zweit unter den blühenden Kirschlüten spazieren.
    Aus Hiroshima wurde eine Präsentation über Fußball in Hannover und Hiroshima gehalten. Er hat die Teams verglichen und die Spieler vorgestellt, sowie die Stadien gezeigt. Für Hiroshima ist aktuell ein neues Stadion geplant, von dem wir ein Konzeptvideo gesehen haben.
  • Friedensplattform
    Dieses mal hat die Friedensplattform die Resultate ihrer Arbeit vorgestellt.
    Zusammen im Team haben sie Fragen beantwortet, wie z. B. Was für sie Weltfrieden bedeutet (Non-violent coexistence, respect, equal rights and diversity, unconditional freedom) und ob sie denken, dass jemals Frieden auf der ganzen Welt herrschen wird (Most of us think, that world peace is not possible, because the beliefs of humans are just too different and deep down the humans are greedy. There will always be conflicts form not understanding others and fighting for more resources). Die dritte Frage handelte vom eigenen Beitrag zum Frieden (Intercultural exchange, tolerance, communication and understanding, education, awareness. Do not force you beliefs on others and expect different viewpoints. It is okay to disagree in our opinions).
  • Lifestyle
    Uns wurde dieses Mal der Schokoladenmarkt in Deutschland und Japan vorgestellt. So konnten wir erfahren, wer die größten Schokoladenfirmen sind und welche Marken in Deutschland und Japan am liebsten gegessen werden, wie z. B. Meiji, Morinaga & Ezaki Glico in Japan and Ferrero, Lindt, Milka in Germany.

Zwischenfazit bis April 2021

Uns sei ein kleines „Zwischen-Fazit“ erlaubt, nach nun schon 5 durchgeführten Meetings im „Projekt: Online-Kulturaustausch mit der Partnerstadt Hiroshima“. In der Vorbereitungsphase und vor dem Start im Dezember 2020 waren wir etwas unsicher, ob es uns gelingen könnte, in Online-Meetings die bisher meistens persönlichen Kontakte  über 10.000 km auch in einer Online-Form zu gestalten. Inzwischen stellen wir fest, dass auf beiden Seiten (in Hiroshima und in Hannover)  das gegenseitige Interesse sehr hoch ist und dass sich auch der Kreis der teilnehmenden Personen stetig ausweitet.

 

Im Mai 2021 werden wir das 6. Online-Meetings gestalten und alle freuen sich schon darauf, dass wir das Projekt noch bis November 2021 fortsetzen können (vielleicht gibt es ja auch noch eine Verlängerung bis ins nächste Jahr).

 

Gern sind auch externe Personen zum Mitmachen aufgefordert, melden Sie sich beim Freundschaftskreis unter freundschaftskreis@hannover-hiroshima.de dann erhalten Sie weitere Informationen. Wir bedanken uns auch beim Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover für die Unterstützung und Förderung dieses Projektes.

Download
Eine Zusammenfassung der Berichte können Sie hier herunterladen
02-Online-Meetings Nr 1-5 Dez 2020 - Apr
Adobe Acrobat Dokument 450.3 KB

April 2021

Am 18. April fand unser fünftes Treffen statt und vermittelte uns wieder neue Infos und Eindrücke aus Deutschland und Japan. Im Information Exchange ging es von deutscher Seite dieses Mal um Ostern und die Fastenzeit. Mit einer großen Sammlung von Bildern aus verschiedenen Familien und Regionen sind wir in das Treffen gestartet. Es war sehr spannend zu sehen, wie gleich und doch unterschiedlich die Bräuche sind. Zusammen mit dem Thema Ostern haben wir auch etwas über den Ursprung des Festes und die vorher stattfindende Fastenzeit erfahren. Ein japanischer Student hat uns darüber berichtet, wie die Einstiegsexamen in Japan ablaufen. Dort unterscheiden sich der Universitätsstart sehr von Deutschland. Während hier nur in einigen Studiengänge Prüfungen notwendig sind, sind in Japan verschiedene Fächer abzulegen und das sogar in 2 Durchgängen.

 

Im diesmaligen Präsentationsteil haben wir den Opfern der Tsunami-Katastrophe in Hiroshima gedacht, die sich vor 10 Jahren ereignete. In diesem Rahmen haben wir auch eine Menge über die verschiedenen Arten von Energiegewinnung hören können und auch darüber, wie sich diese in den letzten Zeiten entwickelten. So sollen z. B. in Deutschland Kernkraftwerke bis 2022 komplett eingestellt werden, wohingegen in Japan sehr viel striktere Standards gelten sollen.

 

Zum Abschluss haben wir die ersten Ergebnisse eines Friedensarbeitsprojekts sehen können. In einem großen Wortnetz haben die Teilnehmer der Gruppe Ideen gesammelt, um unsere  Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

 

Das nächste Treffen findet am 23.05.2021 statt.

März 2021

Unsere Märzrunde startete wie immer pünktlich und mit einem Informationsaustausch. Dieses Mal konnten wir einige persönliche Eindrücke über den plötzlichen Wintereinbruch und das daraus folgende Chaos hören. Da aber auch Frühling ist, kam gleich dazu das Thema Heuschnupfen – das ist übrigens nicht nur in Deutschland, sondern auch in Japan ziemlich relevant. Aus Japan haben wir etwas über die Internationale Jugendassoziation in Hiroshima gehört. Diese organisiert viele Projekte für Grundschüler und Jugendliche bis 15 Jahre. Ein Beispiel war Bokura no Machi-Childrens town, die Kinder selbst gestalten können und so spielend verschiedene Themen wie Arbeit, Wirtschaft und Politik kennenlernen können.

 

Aus der Lifestyle-Gruppe hatten wir dieses Treffen einen umfangreichen Vortrag über das Thema Sport – dieser ging nicht nur über bekannte und beliebte Sportarten wie Fußball und Handball, sondern auch um viele neue Trendsportarten. So konnten wir zum Beispiel Headis, Dogscooting und andere neue Sportarten kennenlernen. Auch E-Sport und dessen Rolle in Deutschland wurde besprochen. In Hannover gibt es zudem auch die Möglichkeit, verschiedenen japanischen Sportarten nachzugehen. So gibt es Vereine für Kendo und Kyudo, denen auch einige Mitglieder von uns angehören. Diesem folgte dann noch eine kurze Übersicht über die Geschichte von Sportvereinen und wie sie aktuell aufgestellt sind. Abschließend haben wir ein Video zum Schützenfest gesehen, bei dem auch unser Verein mit einem japanisch inspirierten Wagen dabei war.

 

Der letzte Programmpunkt kam seitens der Sparte Friedensarbeit, die die Agenda für die nächsten Monate und die Gruppenplanung vorgestellt hat. Zum nächsten Treffen soll so eine erste Kennlernaktivität durchgeführt werden, die dann vorgestellt werden soll.

 

Das nächste Treffen findet am 18.04.2021 statt.

Februar 2021

Am 21. Februar hatten wir wieder das Vergnügen uns gemeinsam online zu treffen und es ging auch wieder sehr interessant los. Im Information Exchange ging es von deutscher Seite dieses Mal um Karneval und Fasching. Neben den Traditionen in Deutschland haben wir auch weltweite Bräuche und Feste kennengelernt. Seitens Hiroshima wurde der Deutsche Weihnachtsmarkt in Hiroshima vorgestellt, das schon seit einigen Jahren läuft und auch 2020 wieder stattfand, wenn auch online.

 

Hier konnten wir uns für das Kirschblütenfest und Sommerfest inspirieren lassen. Wie bereits im Januar angekündigt konnten wir dieses Mal mehr über Tattoos erfahren. Nicht nur die Geschichte war sehr interessant, sondern die persönliche Bedeutung und wie Tattoos in der Gesellschaft angesehen sind. Hier konnten wir doch schon Unterschiede feststellen – in Deutschland gehören Tattoos immer mehr zur Normalität und sehr viele Menschen besitzen mindestens eins. In Japan waren Tattoos sehr lange nicht gern gesehen, vielleicht auch wegen der Verbindung mit den Yakuza. So konnte man bis vor wenigen Jahren nicht in Onsen gehen, wenn man ein sichtbares Tattoo hatte. Aber auch hier wird man langsamer offener und in ein paar Jahren ist es möglich, ohne Pflaster im Onsen zu entspannen.

 

Nach der Präsentation haben wir weiterhin das weitere Vorgehen in der Lifestylegruppe besprochen. Mit einer großen Auswahl an verschiedenen Themenbereichen haben wir eine Umfrage gestartet, um das Startthema festzulegen und entsprechend die Arbeit zu verteilen.

 

Im letzten Tagespunkt konnte sich die Sparte Friedensarbeit 15 neue japanische Mitglieder freuen. Mit diesen und 8 deutschen Teilnehmern können nun Gruppen gebildet und über das Interpals-Projekt verschiedene Themen bearbeitet werden. Jetzt steht aber erst einmal eine Kennlernphase über Line an, bevor es mit konkreten Aufgaben losgeht.

 

Das nächste Treffen wurde für den 21.03.2021 festgelegt   

Dezember und Januar 2020/21

Bei einem ersten Treffen im Dezember konnten wir bereits eine Grundlage für die weitere Organisation legen , wobei besonders die Aufteilung und Umfang der Themen besprochen wurden sowie mögliche Termine.

Das erste Treffen im neuen Jahr, am 13.01.2021, starteten wir mit unseren Erfahrungen zu Weihnachten und dem Umgang mit der aktuellen Situation. Auf deutscher und japanischer Seite haben jeweils zwei Personen ihre Eindrücke geschildert.

 

Weiterhin haben wir festgelegt, dass wir mit dem Themenblock Lifestyle im nächsten Monat beginnen werden. Dazu haben wir eine Abstimmung gestartet, um das Arbeitsthema, mit dem wir uns als nächstes befassen werden, festzulegen. Weiterhin wurden noch offene Fragen geklärt.

 

Beim Treffen im Februar stellen wir Karneval und Fastenzeit vor, und auch der Themenbereich Kinder- und Jugendaustausch präsentiert seine Pläne für das Jahr. Das Highlight wird die Präsentation über Tattoos in Deutschland.